Fr, 30.07.10 | 20:21 Uhr

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Screenshot Metro 2033 (Quelle: http://www.metro2033game.com)

09.03.10 Horrorshooter

Metro 2033

In der U-Bahn warten seltsame Gestalten auf euch: Banditen, zwielichtige Typen und seltsame Monster. Nein, wir sprechen nicht über die U7 Richtung Rudow. Es geht um die Metro in Moskau.

Gesamtbewertung

Top
  • authentisches Szenario
  • abwechslungsreiches Spiel
  • guter Horror/Shooter-Mix
  • Gegner manchmal unfair
  • alberne Sprecherstimmen

Ganz ehrlich: Metro 2033 ist ein Spiel, das ein paar derbe Macken hat. Warum alle Figuren einen albernen russischen Akzent sprechen, weiß keiner. Außerdem nerven die manchmal unfairen Gegner und die etwas träge Steuerung immer wieder.

Sympathie-Bonus
Trotzdem hat Metro 2033 einen sympathischen Underdog-Charme. Es ist das erste Spiel des ukrainischen Entwicklers 4A Games. Der glattgeleckte Zuckerguß amerikanischer Popcorn-Action fehlt völlig und 4A Games hat sich die Zeit genommen hat, eine eigene Geschichte zu erzählen.

Screenshot Metro 2033 (Quelle: http://www.metro2033game.com)

Es ist das Jahr 2033 und der einzige Schutz vor der postnuklearen Hölle an der Oberfläche sind die U-Bahn-Schächte der Moskauer Metro. Hauptheld der Geschichte ist Artjom, der von einem Bekannten auf eine Reise durch die dunklen Tunnel geschickt wird. Das größere Ziel bleibt im Dunkeln, vor allem geht es darum zu überleben. Dabei braucht es aber mehr, als bloße Gewalt.

Munition ist knapp
Drauflosballern hilft nur, wenn euch Mutantenbestien angreifen – wenn ihr ein Banditenlager ausräumen müsst, solltet ihr vorsichtig schleichen und einen Gegner nach dem anderen Ausschalten oder ihnen ganz aus dem Weg gehen. Außerdem solltet Ihr immer eure Munition im Auge behalten, denn die ist knapp. Wenn es hart auf hart kommt, könnt Ihr die extrastarke Militärmunition nehmen. Die macht mehr Schaden, gilt aber gleichzeitig auch als Währung zum Kauf neuer Waffen und lebenswichtiger Gasmaskenfilter.

Screenshot Metro 2033 (Quelle: http://www.metro2033game.com)

Abwechslung bieten Szenen, in denen Ihr im Geschützturm eines Wagens sitzt oder euer Ziel auf verschiedenen Routen erreichen könnt. Und dann sind da noch die Geistertunnel, in denen euch eure Maschinengewehr gar nichts nutzt, weil die Schatten der Verstorbenen nicht erschossen werden können. Hier nimmt euch Metro 2033 immer mal wieder auf einen Horrortrip mit.

Nicht perfekt, aber toll
Dazu gibt es noch die packende Story und authentische Atmoshphäre die euch an den Controller fesseln. Metro 2033 ist weit davon entfernt perfekt zu sein, hat aber so viel Potential, dass ihr mal reinschauen solltet.

Metro 2033

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