Und alle so yeah! Oder buh!
Das war die FritzNacht der Talente
Wenn eine 15-Köpfige Band (inklusive Posaune) auf der Bühne steht, ein Mädchen von ihren traumatischen Erlebnissen bei einer Überbisskorrektur berichtet und Clowns wie irre durch die Gegend hüpfen, sind das alles Zeichen für ein Ereignis: die achte FritzNacht der Talente.
Los ging es gleich mit zwei Knallern: Den TalenteNacht-Profis (weil Gewinner der letzten) Leyan und Torsten Sträter. Letzterer wollte nicht nur unterhalten, sondern auch gleich mal seinen Bildungsauftrag wahrnehmen. Hat er mit seiner "Finger weg von den Drogen"-Geschichte dann auch getan. Und ja, das war sehr sehr viel lustiger, als es klingt.
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Preis für den Möchtegern-Klempner
Die Wortbeiträge kamen generell gut. Sei es nun die von Michael Feindler aufgerüschte "Erlkönig"-Variante mit dem Porsche fahrenden Kurt-Kevin als Protagonist oder die Kieferorthopäden-Horrorstory von Franziska Wilhelm, aka das "Zahnspangenopfer aus Leipzig".
Auch Yasmin Hafedh und Christian Ritter slampoeteten um den ersten Preis, den dann aber doch Till Reiners abräumte. Der traf mit seinen Klempner-Rohrverleg-Phantasien ganz offensichtlich einen Nerv im Publikum.
Fotos: Stefan Wieland
Alle Bilder direkt bei flickr.
Special Guest? Blue October!
Im Bereich Musik sind gleich acht Künstler ins Rennen gegangen. Und bis auf DKDent aus Köln haben alle mehr "Yeahs" als "Buhs" bekommen. Minni The Moocher und Samuel Harfst fielen dabei so in die Kategorie lauwarm.
A Golden Pony Boy zeigten anschaulich (die waren zu fünfzehnt), dass mehr nicht unbedingt auch besser ist. Wärmer wurde es dann bei Maria Villegas, heißer bei The Folks und so richtig hot hot hot bei Chefket. Das Beifallgekreische für seine Nummer ließ das Applausometer in vorher nicht erreichte Dimensionen ausschlagen. Was soviel heißt wie: Der Junge hat gewonnen!
Bevor die Gewinner bekannt gegeben wurden, rockte aber erst mal der Special Guest unterm Kronleuchter: Blue October. Dann wurde gefeiert. Und zwar so richtig.
Neu Neu Neu: Die Nacht der Talente ist im Fernsehen! Am 28. März um 23.15 Uhr zeigt der rbb den Film zur Show.