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Onlineprofil

Was weiß das Netz?

Wenn es um persönliche Daten geht, kommen die besten Horrorstories aus dem Netz. Die Geschichte von der Ex-Freundin deren Ex-Freund alte Nacktfotos ins Netz stellt, hat wohl jeder schon mal gehört. So schlimm kommt es natürlich selten, aber ist schon lohnenswert mal nachzuschauen, was das Netz unter eurem Namen so anbietet.

Von Marcus Richter

Wer weiß was?
Da gibt es zuallererst natürlich die Mutter aller Suchmaschinen: Google. Hier finden sich vor allem offizielle Profile bei Netzwerken und Firmenseiten, sowie offizielle Veröffentlichungen wie wissenschaftliche Arbeiten oder Blogeinträge. Je mehr (berühmte) Namensvettern ihr habt, desto seltener taucht ihr hier auf.

Einen Schritt weiter gehen spezialisierte Personensuchmaschinen wie yasni oder 123people. Hier kommen zu den Ergebnissen die meisten persönlichen Seiten von Onlineportalen wie Bildergalerien, Musikseiten oder auch Wunschlisten in Onlineshops dazu.

Wenn Profis suchen...
Außerdem gibt es noch verschiedene Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, nach persönlichen Daten im Netz zu suchen. Im Fritz-Test haben wir Reputation Defender beauftragt, alles über Nina herauszufinden. Hier hat es aber keine weiteren Ergebnisse gegeben.

Die Firma wirbt zwar damit, dass nach längerer Zeit auch ganz versteckte Dinge ans Licht kommen - das kostet dann aber monatlich.

Bewerbungsqualität
Im Netz gilt nach wie vor: Hier gehört nichts rein, was nicht auch in einer Bewerbungsmappe oder vor den Augen eurer Großmutter Bestand hätte. Ärgerlich wird es dann, wenn unter eurem Namen Sachen zu finden sind, für die ihr nichts könnt.

Einerseits können andere Leute über euch Informationen ins Netz stellen. Wenn diese wirklich persönlich und privat sind, habt ihr Anspruch auf Löschung. Ärgerlicher ist es, wenn jemand anders, der genau wie ihr heisst, sich im Netz zum Löffel macht - aber alles auch auf euch zurückfallen könnte.

Profilmanagement
In unserem Test waren das Wunschlisten bei einem Onlineversandhandel. In so einem Fall hilft nur Vorwärtsverteidigung. Legt in euren Onlineprofilen einen Link zu eurer eigenen Wunschliste an.

So zeigt ihr, dass ihr euch des Problems bewusst seid und könnt gleichzeitig noch die Gunst der Stunde nutzen und euer Profil pimpen. Ist doch klar, dass ihr euch schon immer für klassische Literatur und Philosphie interessiert, oder? 

Onlineprofile


Fritz-Reporter Marcus Richter fasst zusammen: Was gehört ins Onlineprofil und was auf keinen Fall. 

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Überwachungskamera, Quelle: dpa

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